Meine Gedichtbände sind da!

Meine Gedichtbände sind da!

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Meine Gedichtbände sind da!

Vor ein paar Jahren lehnte ich an einem Baum in einem Park in Berlin. Meine Augen geschlossen, die Minuten verstrichen. Dann kam es wie ein Gedankenblitz, als hätte es mir der Baum ...

Vor ein paar Jahren lehnte ich an einem Baum in einem Park in Berlin. Meine Augen geschlossen, die Minuten verstrichen. Dann kam es wie ein Gedankenblitz, als hätte es mir der Baum geflüstert: Bring ein Gedichtband raus.

Durch einige glückliche Zufälle und die richtigen Inspirationen zur richtigen Zeit ist der Moment nun gekommen, dass ich meine ersten eigenen Gedichtbände (ja es sind direkt mehrere geworden) in die Welt bringen darf!

Darf ich vorstellen?

 

Gedichtband Nr. 1 – Lass der Seele ihre Worte frei
www.ichgebedirmeinwort.de/lass-der-seele-ihre-worte-frei

„Tell me, what is it you plan to do with your one wild and precious life?“ fragte die US-Amerikanische Poetin Mary Oliver in ihrem Gedicht ‚The Summer Day‘. Als sie am 17. Januar 2019 stirbt, antwortet es in mir mit „meiner Seele ihre Worte freilassen!“. Also schrieb ich. Von der Seele. Vom Schreiben. Von Erinnerungen an die Zukunft. Von der brennenden Erde. Von einer Halbmondin. Von Menstruation und vom Landleben.

Gedichte aus dem Zeitraum Januar – Mai 2019.

 

 

Gedichtband Nr. 2 – meine lieben und ngsten & Freispruch. Ein Ritual für reiferes Lieben.
www.ichgebedirmeinwort.de/meine-lieben-und-ngsten

Mein Lieben-Können und Nicht-Lieben-Können in Worte gefasst; hinterlassene Gedichtspuren meiner Suche nach dem ‚wie geht es?‘ mit der Liebe und ohne sie, mit der Erotik, mit Beziehung, mit mehreren, mit niemandem, mit Selbstliebe, mit Bindungstraumatisierungen, mit Berührung, mit Distanz.

Gedichte aus dem Zeitraum 2016-2018.

Freispruch. Ein Ritual für reiferes Lieben. (Ist ebenfalls in Gedichtband Nr.2 drin.)

Liebe Frau, der ich begegne.

Ich erkenne an, dass ich ein freier Mensch bin. Ich erkenne an, dass Du, Frau, der ich begegne, ein freier Mensch bist.

Ich spreche Dich frei.

Ich erkenne an, dass ich unbewusst meine Sehnsüchte auf Dich projiziere, so wie ich sie auf Menschen vor Dir projiziert habe und auf Menschen nach Dir projizieren werde. Ich erkenne an, dass diese Projektion eine Trennung statt einer Verbindung zwischen uns kreiert.

Ich erkenne an, dass ich nicht weiß, wie es geht.
Ich spreche mich frei davon, es wissen zu müssen.

 

 

Gedichtband Nr. 3 – wandern im kokon
www.ichgebedirmeinwort.de/wandern-im-kokon

In Bill Plotkins Buch ‚Soulcraft – Die Mysterien von Natur und Seele‘ ist die Lebensphase ‚Wanderer im Kokon‘ beschrieben als geprägt vom Losziehen und Aufbrechen, vom Finden der eigenen Aufgabe, vom Aufgeben und Zurücklassen des Gewohnten, vom Erkunden der eigenen Wunde, vom Dialog zwischen Natur und Seele. Die Gedichte in ‚wandern im kokon‘ sind die Weggefährten und Zeugen meiner persönlichen Wandererphase.

Gedichte aus dem Zeitraum 2016 – 2018.

 

Jedes Gedichtband hat das Format DIN A6 und jeweils ca. 12 Gedichte in sich. Damit für meine Gedichtbände keine Bäume gefällt werden müssen, habe ich sie auf Graspapier drucken lassen, das nicht nur schön aussieht, sondern sogar nach Heu riecht! Alle Bände kannst du für je 6€ – 16€ (wie du selber willst) über www.ichgebedirmeinwort.de bestellen. Alternativ kannst du mir eine Nachricht an pierre.lischke@gmail.com schicken. Vielleicht freut sich ja auch jemand von deinen Liebsten über Gedichtbände zu Weihnachten oder zum Geburtstag? 🙂

Wenn du den jeweiligen Links folgst, kannst du die kompletten Inhaltsverzeichnisse sehen und für jeden Band auch ein paar Gedichte probelesen!

Oh, das fühlt sich gut an, damit jetzt rauszugehen! Ich freue mich von dir zu lesen! Was hältst du von den Bänden? Weißt du Orte, wo welche davon auf jeden Fall hingehören? Schreib mir :).

Alles. Liebe.
Pierre

Als wäre es gestern gewesen II

In Anlehnung an

einen Baum
erinnerte ich mich an Gedichtbänder,
die ich geknüpft haben werden würde
und pflanzte ihre Samen
an Wort und Stelle,
wie ein Versprechen an die Wildnis,
die mich beauftragt hatte.

Der Baum nannte mich beim Namen
und diese Vorstellung machte mich
ganz

verlegen.

Wie du vielleicht liest,
trägt diese Erinnerung
erste Früchte
und mich
und ich
sie

fort.

 

Hat sich selbst geheiratet, reist durchs Land und erzählt von Leben, die nicht in Lebensläufe passen. Ritualbegleiter in Ausbildung. Selbstexperimentateur von Konsumpause bis Grundeinkommen. Gedichtehebamme.

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