10 Wochen beziehungsvolles Schenkeinkommen – Auf Wiedersehen Berlin! Hallo Nomadenleben  :).

10 Wochen beziehungsvolles Schenkeinkommen – Auf Wiedersehen Berlin! Hallo Nomadenleben  :).

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10 Wochen beziehungsvolles Schenkeinkommen – Auf Wiedersehen Berlin! Hallo Nomadenleben  :).

Gerade wollte ich diesen Beitrag beginnen mit „Als ich mich vor 10 Wochen selbst geheiratet habe,…“ und dann hielt ich kurz inne und stellte fest, wie dankbar ich meinen jüngeren I ...

Gerade wollte ich diesen Beitrag beginnen mit „Als ich mich vor 10 Wochen selbst geheiratet habe,…“ und dann hielt ich kurz inne und stellte fest, wie dankbar ich meinen jüngeren Ich dafür bin, dass es das damals einfach so gemacht hat. Vor ca. einem halben Jahr gab es diesen einen sehr sehr klaren Moment, in dem ich einen Ruf in mir gespürt habe. Dann war klar: Ich brauche ein Ritual für den Schritt in das beziehungsvolle Schenkeinkommen. In mir kam eine mich beeindruckende Ruhe auf, denn etwas in mir wusste, dass alles geschehen würde, damit dieses Ritual – was dann später den Namen „Selbsthochzeit“ bekam – auf wundervollste Weise passieren wird.

Also: Als ich mich vor 10 Wochen selbst geheiratet habe, wusste ich bereits, dass ich – falls das Schenkeinkommen meine Miete nicht sicher decken kann – mein Zimmer untervermieten und für eine Zeit lang die Couches von Berliner Freund*innen bewohnen würde. Von dort aus hätte ich dann, ohne finanziellen Druck, neu ausjustieren können, wie ich weitermachen möchte: Das Experiment pausieren und ein paar Wochen auf Honorarbasis arbeiten? Aktiver nach Geldgeschenken fragen? Versuchen bis auf Krankenkassenbeiträge komplett geldfrei zu leben (Foodsaving, Couchsurfing, Trampen)?

Was bis da also vor allem eine eher strategische Option in meiner Schublade war, wurde im Dezember als ich in Hildesheim Carina und Lena besuchte, plötzlich zu einem inneren klaren Ruf, genauso wie bei der Selbsthochzeit. Mir fällt es sehr schwer zu beschreiben, was in solchen Momenten genau passiert, aber ich fühle mich viel mehr als Empfänger einer groben Idee anstatt als strategischer Denker. Die Fragen in mir sind eher: Was ist als nächstes dran? Was will passieren? Anstatt: Was wäre vernünftig zu tun? Welche Ideen kommen mir?

Die Antwort auf die Frage, was passieren will, war dann folgende:

Ich begebe mich in eine nomadische Phase und besuche einerseits überall in Deutschland mir vertraute Menschen für je ein paar Tage bis ein paar Wochen und andererseits Konferenzen und Seminare, die mich anziehen. An den besuchten Orten möchte ich schenken: Workshops und Coachings geben, Vorträge halten, Lesungen veranstalten, an einem Buch über Lebenswirbel schreiben, Kunst machen, Neues lernen, leben – jenachdem wonach jeder einzelne Ort fragt.

Und wieder diese Gewissheit, dass jetzt alles geschehen würde, damit das tatsächlich auf wundervollste Weise passieren wird.
Bevor ich meine aktuelle nomadische Route, die seit dem auf magische Weise entstanden ist, preisgebe, möchte ich noch auf einen Aspekt eingehen, der mich besonders glücklich macht.
Die strategische Option in meiner Schublade hielt den Fakt „das Schenkeinkommen deckt nicht sicher meine Miete“ für ein Problem oder im besten Fall für eine Herausforderung.

Mein natürlicher Impuls war: darauf muss ich reagieren.

In dem Moment des Hinspürens „Was will passieren?“ hingegen hielt ich denselben Fakt für ein Geschenk. Mein natürlicher Impuls war: Was könnte da Wundervolles draus entstehen?
Und plötzlich ist viel mehr möglich als ich mir hätte vorstellen können <3

Die Route, so wie sich bisher organisch in den letzten Woche zusammengepuzzlet hat. Jeder Routenabschnitt hat seine eigenen Synchronizitäten und Geschichten, die bestimmt bald erzählt werden wollen 🙂.

DIE ROUTE (stand 31.1.17)

20.2.-5.3. – teilnehmen am Bildungsurlaub für Freilerner*innen in Mecklenburg-Vorpommern (http://www.handlungsspielraum-berlin.de/bildungsurlaub)

5.3.-10.3. – Lebenswirbelworkshop, Karmakreis, Schenkeinkommen Q&A und Teilnahme bei der BildungsART „GELD MACHT FREIHEIT“ in Stuttgart (https://www.campusa.de/…/bildungsart-17-geld-macht-freiheit/)

10.3.-7.4. – leben, hinspüren, Workshops geben, Lesungen veranstalten in Stuttgart, Frankfurt und Mainz

7.4.-9.4. – teilnehmen am Liebe-Philosophie-Festival in Berlin (http://www.becomelove.de/)

9.4.-17.4. – leben, hinspüren in Berlin und Freiburg

17.4.-22.4. – Speaker, LebenswirbelWorkshopleiter und Teilnehmer bei der International Students Conference “Challenges of our time – Seeking for a global consciousness by facing myself?” in Dornach, Schweiz (https://internationalstudentsconference.com/)

22.4.-?.5. – PoetryVideos in Würzburg drehen mit Manoel

?.5.-19.5. – leben, hinspüren in ?

19.5.-21.5. – Move Meta Festival in Essen (http://de.movemeta.org/liebtdich2017/)

21.5.-18.8. – leben, hinspüren in Bremen, Berlin, Harz, Hildesheim, Lüneburg, Nordsee, ?, ?, ?

18.8.-25.8. – Teilgeber und Teilnehmer bei der undjetzt?!-Konferenz 2017 (http://www.undjetzt-konferenz.de/undjetzt-konferenz-2017/)

Schau gerne, ob da Konferenzen dabei sind, die dir oder Freund*innen gefallen könnten, ich freue mich über bekannte Gesichter 🙂.

In mir ist Vorfreude und Aufregung, Hektik und Ruhe. Seit 2009 war ich nicht mehr länger als 4 Wochen von zuhause weg bzw. unterwegs. Der 20. Februar ist sehr nah und ich löse mich von dem Gedanken, dass ich noch alle mir wichtigen Menschen vorher einzeln treffen kann. Die Zeit für die nomadische Phase ist reif.

Alles. Liebe.
Pierre

PS: Danke Rosina, Daniela, Manoel, Henrike, Alexandra, Sebastian, Christian, Loci, Karl, Elsa, Sophie, Aimo, Gunnar, Anne, Ben, Donata, Jan, Jakob, Christoph, Alena, Niklas, Ani, Nora und Petra für eure erwartungsfreien Geldgeschenke im letzten Monat <3. Durch euch konnte ich so frei hinspüren, was als nächstes passieren will und habe die Chance ganz viel in diesem Jahr zurückzuschenken 🙂.

Falls dieser Beitrag den Impuls in dir ausgelöst hat, mich zu beschenken, hüpft zunächst einmal mein Herz  🙂. Und dann mag ich dir zeigen, über welche Kanäle du deinen Impuls leiten kannst:

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IBAN auf Nachfrage (gebührenfrei monatlich oder einmalig)

oder per Post:

Pierre Lischke
Müllerstr. 31
13353 Berlin

Hat sich selbst geheiratet, reist nomadisch durchs Land und erzählt von Leben, die nicht in Lebensläufe passen. Im Rahmen seines beziehungsvollen Schenkeinkommens verschenkt er alle seine Workshops, Coachings, Vorträge sowie Kunstwerke und lässt sich gleichzeitig von Verbündeten erwartungsfrei mit Geld beschenken.

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